Open-Access-Publikationsfonds der Universität Wien

Um die Forschenden der Universität Wien finanziell und organisatorisch zu unterstützen, steht diesen ein zentraler Publikationsfonds zur Übernahme von Publikationsgebühren (APCs) in Open-Access-Zeitschriften zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass für die Verlage BioMed Central (BMC), Emerald, IOP Publishing, Royal Society of Chemistry (RSC), SAGE, Springer sowie Taylor & Francis kein eigener Antrag gestellt werden muss, da hier die Kosten für Open Access durch unsere OA-Verlagsabkommen gedeckt sind.

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Förderkriterien

  1. Gefördert werden Artikel in Open Access-Zeitschriften. Die Zeitschrift muss im Directory of Open Access Journals [1] gelistet sein. Dies impliziert, dass Maßnahmen zur Qualitätssicherung wie z.B. Peer Review durchgeführt werden, Artikel sofort nach Erscheinen frei zugänglich sind und eine Verbreitung erlaubt ist (z.B. im Rahmen einer Creative-Commons-Lizenz).
  2. Nicht gefördert werden: 
    a) der „Freikauf“ von Artikeln in Subskriptionsjournals (Hybridmodell) [2]

    b) Artikel, die im Rahmen von FWF-Projekten, EU-Projekten oder vorwiegend extern geförderter Forschung veröffentlicht werden.
  3. Die Mittelvergabe erfolgt nach dem Prinzip „First come, first served“. [3] Gefördert werden maximal drei Publikationen pro Jahr und Autor/in.
  4. Pro Artikel wird eine maximale Publikationsgebühr (Article Processing Charge – APC) von EUR 2.000 erwartet. Höhere Kosten können im Einzelfall übernommen werden.
  5. Der "corresponding author" gehört der Universität Wien an. [4]
  6. In der Publikation bzw. auf der Website der Zeitschrift wird als Organisationszugehörigkeit „Universität Wien“ bzw. „University of Vienna“ vermerkt. [5]
  7. Der Antragstellende trägt im Fall einer Förderzusage dafür Sorge, dass im Artikel ein  „Acknowledgement“ erscheint, das auf die Förderung durch den Publikationsfonds der Universität Wien hinweist. S.a. Förderablauf.
  8. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Förderung. Sind die bereitgestellten Fördermittel aus dem Publikationsfonds erschöpft, ist eine Förderung nicht mehr möglich. [3]
  9. Förderungen sind nur für Neueinreichungen möglich. Eine Rückerstattung von bereits bezahlten Rechnungen für APCs ist nicht möglich.

Antragsformular

Um einen Open-Access-Förderantrag zu stellen, füllen Sie bitte unser Online‑Antragsformular aus (nur für Angehörige der Universität Wien).

Förderablauf

1. Das Open Access Office prüft den Antrag und benachrichtigt Sie, ob die Kosten übernommen werden. Im Falle einer positiven Prüfung übermitteln wir Ihnen die Standardformulierung für das Acknowledgement und die Adresse des Open Access Office, an welche der Verlag die Rechnung schicken soll.

2. Sie schicken dem Verlag das Acknowledgement und geben die von uns übermittelte Rechnungsadresse bekannt.

3. Der Verlag schickt die Rechnung an das Open Access Office. (Sollte der Verlag die Rechnung nur direkt an den/die AutorIn schicken können, so übermitteln Sie uns bitte diese Rechnung, damit wir sie bezahlen können. Zahlen Sie die Rechnung bitte nicht eigenständig ein!)

4. Das Open Access Office begleicht die Rechnung beim Verlag und informiert Sie darüber. Nach Veröffentlichung einer geförderten Publikation wird diese durch das Open Access Office in u:scholar archiviert.

Sie können Ihren Förderantrag unmittelbar vor bzw. nach der Einreichung (Submission) oder auch nach der Annahme des Beitrags (Acceptance) stellen. Der letztmögliche Zeitpunkt zum Stellen eines Förderantrags ist im Status der Rechnungslegung durch den Verlag (Invoicing). Bitte beachten Sie: bereits von Ihnen bezahlte Publikationskosten können nicht rückerstattet werden.

Wir empfehlen, den Antrag bereits vor der Einreichung (Submission) zu stellen, damit Sie sicher sein können, dass die Kosten von uns übernommen werden.

Wenn Sie noch in der Konzeptionsphase Ihres Beitrages sind und nur prinzipiell wissen wollen, ob die Kosten für einen Artikel in einer speziellen Zeitschrift vom Publikationsfons übernommen werden, schicken Sie uns kurz eine Anfrage an openaccess@univie.ac.at.


Fußnoten

[1] Für neu gegründete Open Access Journals, die noch nicht im DOAJ verzeichnet sind, muss anhand der Angaben der Journal-Website klar ersichtlich sein, dass die DOAJ-Kriterien erfüllt sind.

[2] Ausgenommen davon sind Hybridmodellförderungen im Rahmen von OA-Verlagsabkommen.

[3] Sind die Mittel aus dem Publikationsfonds erschöpft, ist eine Förderung nicht mehr möglich. Entsprechende Informationen werden rechtzeitig auf dieser Seite bekannt gegegeben. Das Absenden von Förderanträgen würde in diesem Fall deaktiviert werden.

[4] "Corresponding author" ist jene Person, die gegenüber dem Verlag die offizielle Ansprechperson bezüglich des eingereichten Beitrags ist. Universitätsangehörige sind Studierende und aktive MitarbeiterInnen der Universität Wien.

[5] Dies entspricht der Affiliation Policy der Universität.